Was machen W.I.R.
W.I.R.-Projekte stehen für das gelebte Miteinander nach innen und außen, für die Verbreitung der Idee des generationenübergreifenden Wohnens und damit Lebens von Theorie bis Praxis, für gesellschaftlich-soziale und ökologische Veränderungsbewegungen, manches Mal bis zu Formen von Gemeinwesenarbeit. Das was konkret tatsächlich passiert - im Projekt, in der direkten Nachbarschaft, im Quartier, im Stadtteil, in der Stadt – ist abhängig von den Interessen, dem Wissen, den Wünschen derer, die etwas anbieten, entwickeln, tun…………


Miteinander nach innen sind beispielsweise
  • die jährliche Weinprobe
  • die winterliche „Spinnstube“ mit abendlichen Treffen von Frauen zum Handarbeiten
  • der Brötchenservice („warum gehen eigentlich alle immer nur für sich zum Bäcker?“)
  • „Frühstück auf dem Anger“ am Pfingstmontag - dauert den ganzen Tag bis in die Nacht
  • Schrottwichteln am „dritten“ Weihnachtstag (27.12.)
  • Heilig-Abend-Treffen für alle, die nicht „in Familie machen“
  • Silvester-Feiern mit allen oder gemeinsam mit denjenigen, die nicht allein sein wollen
  • am Dreikönigstag „Weihnachtsplätzchen-Reste-Essen“ mit Kaffee und Tee
  • Martinsumzug – 1 x im Jahr mit anschließendem Glühweintrinken
  • Handarbeitsnachmittage – sporadisch, zum Austausch, gegenseitigen Helfen, Lehren und Lernen
  • Töpfern von jung bis älter
  • Klön- und Spiel-Café mit selbst gebackenem Kuchen/Waffeln
  • Karfreitag- Fischessen
  • Mittagstisch – Kochen und Essen einmal die Woche (Infotafel informiert darüber was es gibt, alle zahlen einen Obolus)
  • Spielenachmittage für Große und Kleine
  • Yoga, Thai Chi, Gymnastik-Kurse , im wöchentlichen Angebot, z.T. mit externer Kursleitung
  • Kochen, Plätzchen-Backen, Reibekuchen-Backen
  • Sonntagsbrunch 1 x im Monat im Gemeinschaftsraum – alle bringen etwas mit
  • Gartentag/Haus- und Hoftag – 3-4x im Jahr, alle gemeinsam putzen und pflegen das „Anwesen“ mit anschließendem gemeinsamem „späten“ Mittagessen und Hock
  • „DvD“ - Abende mit ausgesuchtem Angebot – mal mit mehr und mal mit weniger Anspruch
  • Fernsehen beim Fußball oder Tatort
  • Besuche von Theater, Kino oder anderen spannenden Ereignissen
  • Galerie im gemeinsamen Treppenhaus mit wechselnden Ausstellungen
  • das “Theater machen“ – ein Stück schreiben und aufführen
  • große wie kleine Geburtstagsfeiern, Jubiläumsfeiern zum gemeinsamen Wohnen


Miteinander mit außen sind beispielsweise
  • der Bau eines Boule-Platzes und Ausrichtung von Boule-Turnieren
  • die Herstellung einer Kinderzeitung
  • das Tannenbaum-Aufstellen am Abend vor dem 1. Advent mit Einladung der näheren Nachbarschaft bei Glühwein oder Punsch und mitgebrachten Knabbereien
  • die Organisation eines Basars oder Flohmarkts, u.a. auch für Kinder
  • der Projekt-Chor – mit Interessierten aus Freundeskreisen und der weiteren Nachbarschaft, mit Vorführungen ab und zu
  • das Teilnehmen an Halloween – an einem gemeinsamen Ort werden alle Kinder, die Süßes oder Saures „fordern“, begrüßt und mit etwas Süßem versorgt (minimiert den Nerv-Faktor und ist auch für die Großen lustiger)
  • lebendige Adventskalender in der Nachbarschaft und im Quartier – an max. 23 Tagen öffnen sich die Wohnungstüren und laden zu Tee und Plätzchen ein, es gibt kleine adventliche Vorstellungen wie Gedichte, Geschichten, Theaterstückchen, das Singen von Weihnachtsliedern u.ä.
  • sog. Walking- oder Running-dinner im Quartier – jeweils ein Kochteam aus zwei Personen ist für Vor-, Haupt- oder Nachspeise verantwortlich und trifft 3x hintereinander auf zwei Teams, da sich alle in einem vorher organisierten Ablaufplan bei einem der drei Menü-Gänge gegenseitig besuchen
  • mit der weiteren Nachbarschaft organisierte und gefeierte Quartiersfeste, Nachbarschaftsfeste, Sommerfeste
  • Teilnahme am Drachenbootrennen auf dem Dortmunder Phoenix-See


der Verbreitung der Idee des generationenübergreifenden Wohnen und damit Lebens von Theorie bis Praxis dienen beispielsweise
  • die Erstellung einer Ausstellung zur Öffentlichkeitsarbeit
  • Öffentlichkeitstage für Info und Austausch mit anderen daran Interessierten
  • Fahrradtouren durch bekannte Projekte im nahen Umfeld oder im Projektverbund – Rast mit Versorgung am jedem Ablaufpunkt, Einstieg in die Tour an verschiedenen Orten möglich, am Ende Grillabend
  • Themenabende für Interessierte aus den Projekten – z.B. zu den Themen „20 Jahre Mehrgenerationenwohnen in Dortmund“, „Alt und Jung“, „Gärten in den Projekten“ etc.
  • Mitorganisation und Durchführung von Dortmunder Wohnprojektetagen – Besuche für Interessierte in den beteiligten Projekten, mit einem netten gemeinsamen Abschluss z.B. Grillen


der gesellschaftlich-sozialen und ökologischen Verantwortung bis Veränderung nutzen
  • die gemeinsame Anschaffung und Nutzung eines E-Lastenfahrrades
  • die Aufstellung einer gift-Box oder eines gift-Regals - für Bücher und andere nützliche Dinge, die herausgenommen und gebraucht oder hinein gelegt werden können
  • das Zur-Verfügung-Stellen des Projekt-Gemeinschaftsraumes zu Wahlen für ein barrierefreies Wahllokal im Stadtteil
  • Beteiligung an Kulturveranstaltungen im Stadtteil, z.B. am „Seh-Fest“ in Hörde